nach 5 Jahren wieder in München:

 

Die Winterreise

"Inszenierung einer gescheiterten Beziehung"

 

 

Aufführungen am 15. und 16. März 2019

 

20.00 Uhr im LEO 17

 

Leopoldstrasse 17, 80802 München

 

 

 

Inszenierung: Peter Glockner

 

Bühne: Christiane Feder

 

 

Gesang: Andreas Schierlinger- Langeheinecke

 

Klavier: Corinna Schroeder

 

 

Kartenreservierung  (19 € / 14 €)

 

per Email an rmprod5903@aol.com

 

 telefonisch unter 089-3084076

 

und  an der Abendkasse eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn

 

 

 

INHALT:

 

 

 

„Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“ – mit diesen Versen beginnt „Die Winterreise“, einer der bekanntesten Liederzyklen der Romantik, mit dem Schubert in der Vertonung der Texte von Wilhelm Müller, eine Darstellung des existentiellen Schmerzes des Menschen gelang. Im Verlauf des Zyklus wird der Hörer immer mehr zum Begleiter des Wanderers, der zentralen Figur der Winterreise. Der Wanderer hat nach einem Liebeserlebnis, das bereits vor Beginn des Zyklus abgeschlossen ist, Liebe und Geborgenheit bewusst und aus eigener Entscheidung hinter sich gelassen und zieht ohne Ziel und Hoffnung hinaus in die Winternacht.

 

Innerhalb des Zyklus lässt sich kein durchgehender Handlungsstrang erkennen. Es handelt sich eher um einzelne Eindrücke eines jungen Mannes. Auf den 24 Stationen/ 24 Lieder seines passionsgleichen Weges ist er zunächst starken Stimmungsgegensätzen von überschwänglicher Freude bis hin zu hoffnungsloser Verzweiflung ausgesetzt -von Schubert durch den häufigen Wechsel des Tongeschlechts verdeutlicht- bevor sich allmählich eine einheitlich düstere, jedoch vielfältig schattierte Stimmung des Wanderers durchsetzt.

 

Mit der Frage „Willst zu meinen Liedern deine Leier dreh’n?“ endet „Die Winterreise“. Manche sehen in diesem Lied die Kunst als letzte Zuflucht dargestellt, andererseits wird der Leiermann, dem der Wanderer sich anschließen will, auch als Tod gedeutet. Eine dritte Deutung sieht in der „ewigen Leier“ den Ausdruck der Qual eines hoffnungslosen, aber immer fortdauernden Lebens.